|
|
| Die Geschichte unsere Heidenhofes Eine Stunde in die Vergangenheit auf dem Reinertonishof im Schwarzenbachtal in Schönwald. Diese Bilder sind von unserem ehemaligen Bauernmuseum. Leider gibt es dieses nicht mehr. Einer der ältesten Heidenhöfe der Region war lange ein Bauernhofmuseum und für jedermann zugänglich. Einige Bilder sollen an diese unwiederbringliche, traditionsreiche Zeit des alten Reinertonishofes erinnern. Solange man über etwas spricht ist es nie ganz verloren.
Einzelpersonen, Einheimische, Touristen, Gruppenreisende und Schulklassen waren jederzeit herzlich willkommen das Haus alleine zu besichtigen oder an einer historischen Hausführung teilzunehmen.. Der Hof hatte keinen Kamin. In der Räucherküche wurden zwei Kachelöfen gefeuert und der Rauche zog frei durch ein Rauchgewölbe in das große Dach. Der Rauch konservierte Speckseiten und Schinken und hielt das 900 qm große Holzschindeldach trocken. Öffnungszeiten waren täglich Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr
Kurze Hofchronik Die Geschichte des Hofes führt in die Zeit der Herrschaft Habsburg , als Schönwald noch zu Freiburg-Breisgau in den vorderösterreichischen Landen gehörte. Schönwald in 1000 m Höhe hieß früher "Auf dem schönen Walde". Von 1619 bis 1806 war der Reinertonishof ein Lehenshof mit unfreien Bauern. Ein Hof ohne Namen. Erst nach 1806 gehörte Schönwald zum Großherzogtum Baden und die freien Bauern konnten ihre Höfe kaufen. Der erste Bauer mit Grundbucheintrag war der IX. Besitzer Johann Martin Reiner. Sein Enkel Anton Kuner , XI. Besitzer wurde REINERTONI genannt. Von ihm stammt der heutige Hofname. Seit der Lehensträgerzeit war der Hof im Generationenwechsel von insgesamt 15 Besitzern bewohnt und bewirtschaftet mit Wald- und Viehwirtschaft. Im Jahr 1980 wurde das Anwesen von der Familie Lukas und Marianne Duffner gekauft. Von 1983 bis 1986 wurde das renovierungsbedürftige Hofgebäude restauriert unter der fachkundigen Leitung des Architekten Dr. Ulrich Schnitzer aus Karlsruhe und mit finanzieller Unterstützung durch das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg. Überall wurde der Originalzustand erhalten und der Hof als eingetragenes Kulturdenkmal Baden-Württemberg unter Denkmalschutz gestellt. Der Hof hatte folgende Räume : Im Erdgeschoß Wohnstube mit Kachelofen, Räucherküche, Dreschtenne , Altenteilerstube, Hausgang und Stall mit Futtergang. Im Obergeschoß: Schlafkammer des Bauern, Gesindekammern über dem Stall erreichbar über einen überdachten Außengang. Vom oberen Hausgang ist der Zugang zur Altenteilstube , zum Heustock und zum großen Dachraum mit der Hofeinfahrt . Dort wurde noch Heu und Stroh für die Pony gelagert. Der Hof hatte eine Größe von 27 m x 16 m in drei Ebenen. Eine große Grundfläche für Futter, Vieh und Leute. Ein sogenannter Eindachhof. Nebengebäude sind auch heute noch denkmalgeschützt: Backhaus, Getreidespeicher und Mühle
Die Zukunft unseres Hofes sehen und lesen sie auf der Seite - Neubau |